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Im Kontext verläuft jeder Beratungs- und Begleitungsprozess
unternehmens-, themenspezifisch und handlungsorientiert.
Dennoch lassen sich typische Phasen und Architekturelemente
erkennen.
Funktion der AuftraggeberIn Rollenklärung innerhalb
des Projektes
Sie initiieren das Projekt und geben ihm eine strategische
Ausrichtung in Zusammenhang von allgemeinen Zielvorgaben.
Sie entscheiden über Umfang und Stellenwert des Projekts.
Diagnose der Organisation Orientierung für die BeraterIn
Problemerhebung, Basisinformationen für Hypothesen und Interventionen,
Kennenlernen und Beziehungsaufbau zwischen BeraterInnen- und
KundInnensystem. Anregung zur Selbstreflexion des KundInnensystems.
Rückspiegelungsworkshop Rückkoppelung der Diagnose
Diskussion und Festlegung der Ziele und des weiteren Vorgehens.
Steuergruppe zentrale Funktionen innerhalb des Projektes
Reflexion, Katalysator, Adressaten, Monitor, Management, Controlling,
Informationsplattform, Entscheidungsvorbereitung, interne
Marketing-Funktion
Subprojekte Erarbeitung von Konzepten Priorisierung
von Themen, Erweiterung der MitarbeiterInnenbeteiligung
Dialoggruppe gegenseitige Abstimmung zentraler AkteurInnen
In komplexen Projekten werden Dialoge zwischen Steuergruppe,
AuftraggeberIn, BetriebsrätInnen und relevanter Umwelten
gestaltet.
Moderierte Abteilungs- und Teamgespräche
über die Qualität der internen Zusammenarbeit, Verbindung
von Konzeptarbeit und Praxis, Förderung von Feedback-Schleifen
Coaching
auf der persönlichen Ebene, Entlastungsmöglichkeit, Unterstützung
und Stabilisierung einzelner Personen
(Vgl. Roswita Königswieser, Alexander Exner: Zur Interventionsarchitektur
von Beratungsprojekten. In: Dies.: Systemische Intervention)
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